Die prämierten Teams decken ein breites Technologiespektrum ab – von Bio- und Medizintechnik über künstliche Intelligenz und Quantencomputing bis hin zu nachhaltigen Energielösungen und Verteidigungstechnologien. Neben Preisgeldern profitieren die Start-ups von wertvollem Expertenfeedback und Zugang zu einem starken Netzwerk aus Unternehmern und Investoren.
Die Gewinner und ihre Innovationen
In der Bio- und Medizintechnik überzeugten ProP und BioExoTec die Jury: ProP entwickelt gezielt steuerbare Pro-Proteine zur Behandlung von Typ-2-Diabetes, die den Blutzucker regulieren und Folgeerkrankungen reduzieren. BioExoTec arbeitet an einer kostengünstigen Diagnoselösung für Karzinome im Frühstadium auf Basis von RNA-Analysen.
Auch im Bereich der Verteidigungstechnologien gibt es spannende Entwicklungen: MUVOpt (Externer Link) von der Universität der Bundeswehr München (Externer Link) entwickelt eine KI-gestützte Software für autonome Drohnen, die eine effizientere Koordination und Navigation in Echtzeit ermöglicht – mit besonderem Fokus auf militärische Anwendungen und Drohnenabwehr.
Mit Blick auf die Energiewende wurde Thermovation (Externer Link) ausgezeichnet. Das Start-up bringt eine kompakte, bezahlbare Wärmepumpe auf den Markt, die bestehende Heizsysteme ergänzt und den Energieverbrauch erheblich reduziert. Auch im Bereich Materialwissenschaft setzt ein Gewinner neue Maßstäbe: iNSyT Technologies (Externer Link) entwickelt das erste nicht-invasive Echtzeit-Mikroskop für ultraschnelle Prozesse im Nanobereich und revolutioniert damit Forschung und Entwicklung in der grünen Energie und Materialwissenschaft.
Gleich mehrere Gewinner-Teams sind in den zukunftsweisenden Bereichen KI, Robotik und Quantencomputing tätig:
Tenum (Externer Link) automatisiert DevOps-Prozesse für Web- und SaaS-Anwendungen und ermöglicht Entwicklern eine effizientere Softwareentwicklung. Versatile Robotics verbessert die Präzision und Stabilität von Robotern für eine optimierte Mensch-Roboter-Interaktion. Peak Quantum (Externer Link) , ein Spin-off der TU München (Externer Link) , entwickelt zuverlässige, fehlergeschützte Quantenprozessoren, die die industrielle Nutzung von Quantencomputing vorantreiben. Linque (Externer Link) von der LMU München (Externer Link) setzt auf photonische integrierte Schaltungen für optische Informationsverarbeitung und ermöglicht damit neue Anwendungen in der Computer- und Netzwerkinfrastruktur. OVRLAY (Externer Link) bietet KI-gestützte Softwarelösungen für automatisierte 3D-Modelle und digitale Zwillinge, die Unternehmen den Einstieg ins 3D-Web erleichtern.
Ein Wettbewerb als Sprungbrett für Start-ups
„Die Vielfalt und Substanz der diesjährigen Sieger zeigen das enorme Potenzial der südbayerischen Tech- und Gründerszene“, sagt Max Achmedschin, Leiter des Münchner Businessplan Wettbewerbs (Externer Link) . „Unser Ziel ist es, Start-ups mit praxisnahem Expertenfeedback und einem starken Netzwerk bestmöglich auf den Markteintritt und kommende Finanzierungsrunden vorzubereiten.“
Der Münchner Businessplan Wettbewerb, organisiert von BayStartUP (Externer Link) , begleitet Gründerinnen und Gründer über drei Phasen hinweg auf dem Weg zur erfolgreichen Unternehmensgründung. Neben Preisgeldern erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausführliches schriftliches Feedback von einer Jury aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern, Investoren und Branchenexperten.
Bis 8. April 2025 läuft Phase 2 des Wettbewerbs, in der die Start-ups ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln und vertiefen können. Auch wenn ihr in der ersten Phase nicht dabei wart, habt ihr in dieser Phase die Möglichkeit, einzusteigen. Der Fokus liegt auf den Bereichen Geschäftsmodell, Marketing und Vertrieb.
Mehr Infos zum Wettbewerb und zur Teilnahme an Phase 2 gibt es hier (Externer Link) .
Begleitende Workshops für Gründerinnen und Gründer findet ihr hier (Externer Link) .